Kreishandwerkerschaft Vechta

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Weiterbildungslehrgänge können im Rahmen verschiedener Förderprogramme gefördert werden. Die nachfolgende Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, da es in einzelnen Bundesländern regionale Förderprogramme gibt, die uns nicht bekannt sind. Außerdem sind nicht alle Einzelheiten der Förderprogramme aufgeführt.

Die Förderprogramme unterliegen regelmäßigen Änderungen. Die Angaben sind daher ohne Gewähr. Weitere Informationen sollten über die angegebenen Links eingeholt werden. Soweit uns bekannt ist, ist es nicht möglich, verschiedene Förderprogramme zu kombinieren.

 

Meister-BAföG (ab 01.08.2016: Aufstiegs-BAföG)

Antragstellung: Durch den Teilnehmer
Mindestdauer der Fortbildung: 400 Stunden (bei den Meisterkursen gilt die Summe der Einzelkurse)
Höhe der Förderung:

40 % der Kurs- und Prüfungsgebühren, der Restbetrag kann im Rahmen eines Darlehens gefördert werden. Bei Bestehen der Prüfung (bei Meisterkursen: Vorlage des Meisterbriefes) können auf Antrag 40 % des Restdarlehens erlassen werden. Vollzeitkurse können zusätzlich mit einem Unterhaltsbeitrag (Kombination aus Zuschuss und Darlehen) gefördert werden. Gründet oder übernimmt der Teilnehmer innerhalb von drei Jahren nach erfolgreicher Beendigung des Lehrgangs ein Unternehmen oder eine freiberufliche Existenz, können unter bestimmten Voraussetzungen bis zu 66 % des auf die Lehrgangs- und Prüfungsgebühren entfallenden Restdarlehens erlassen werden.

Antragstellung:

Für die Antragsprüfung sind je nach Bundesland verschiedene Stellen zuständig. In Niedersachsen erfolgt diese bei der NBank in Hannover.

Weitere Informationen: NBank
www.meister-bafoeg.info
Hinweis: Der Bildungsträger muss ein zertifiziertes Qualitätssicherungssystem nachweisen, damit seine Kurse im Rahmen des Meister-BAföG gefördert werden können. Die Kreishandwerkerschaft Vechta erfüllt diese Voraussetzungen.
 
Weiterbildung in Niedersachsen (WIN)
Antragstellung: Durch den Arbeitgeber ( nur für Arbeitgeber mit Betriebssitz in Niedersachsen).
Mindestdauer der Fortbildung:

Es muss sich eine Zuschusshöhe von mindestens 1.000 € ergeben.

Höhe der Förderung:

Gefördert werden Beschäftigte aus Unternehmen mit Betriebsstätte in Niedersachsen und Betriebsinhaber/innen von Unternehmen in Niedersachsen unter 50 Beschäftigten.

Die Förderung besteht aus einem Zuschuss von bis zu 50 %, mindestens 1.000 €. Gefördert werden Ausgaben für die Lehrgangs- und Prüfungsgebühren sowie für Personalausgaben (wenn während der Fortbildung Lohn weiter bezahlt wird).

Antragstellung:

Die Antragsstellung erfolgt über die NBank in Hannover.

Der Antrag muss mindestens vier Wochen vor Kursbeginn bei der NBank vorliegen!

Weitere Informationen:

NBank-indivduelle-Weiterbildung

  

Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter älterer Arbeitnehmer in Unternehmen (WeGebAU)

Antragstellung:

Durch den Arbeitgeber (zusammen mit dem Arbeitnehmer).

  • bis zu 75% bei älteren Beschäftigten (§ 82 SGB III), bei denen die Schulungszeit zumindest teilweise in die übliche Arbeitszeit fällt (die verbleibenden Kosten sind vom Betrieb und/ oder der Arbeitnehmerin/ dem Arbeitnehmer zu tragen) und
  • bis zu 50% in allen anderen Fällen, wenn der Arbeitgeber mindestens 50% der Lehrgangskosten trägt.

Eine volle Übernahme der Lehrgangskosten erfolgt unabhängig von der Betriebsgröße dann, wenn die Arbeitnehmerin/ der Arbeitnehmer keinen oder keinen verwertbaren Berufsabschluss hat und an einer Weiterbildung teilnimmt, die einen anerkannten Berufsabschluss vermittelt.

Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erhalten für die Förderung einen Bildungsgutschein. Damit können sie unter zugelassenen Weiterbildungsangeboten wählen. Auf die Ausstellung eines Bildungsgutscheins kann verzichtet werden, wenn Arbeitgeber und Arbeitnehmerin / Arbeitnehmer damit einverstanden sind.

Mindestdauer der Fortbildung: nicht bekannt
Höhe der Förderung: siehe oben
Zuständige Stellen:

Anträge sind vor Kursbeginn bei der Agentur für Arbeit zu stellen, in deren Bezirk der Arbeitgeber seinen Sitz hat.

Hinweis:

Sowohl der Bildungsträger als auch die Maßnahme müssen durch eine fachkundige Stelle für die Weiterbildungsförderung (nach AZAV) zugelassen sein. Die Kreishandwerkerschaft Vechta ist als Bildungsträger entsprechend zertifiziert. Bezüglich des konkreten Kurses bitten wir um Rückfrage unter Tel.: 04441-941128.

Weitere Informationen:

WeGebAU

 

Bildungsprämie

Antragstellung:

Die Anträge können von Personen jeden Alters gestellt werden. Die früher gültige Altersgrenze ist entfallen.

Höhe der Fortbildung: Die Höhe der Förderung beträgt weiterhin 50 % der Veranstaltungsgebühren, maximal jedoch 500 Euro.
Antragstellung:

Den Prämiengutschein erhalten Sie im Anschluss an ein Beratungsgespräch in einer Beratungsstelle. Diese finden Sie unter folgendem Link: Beratungsstellensuche 

Weitere Informationen:

http://www.bildungspraemie.info/

Hinweis:

Einen Prämiengutschein können Erwerbstätige in Deutschland erhalten

  • die befugt sind, in Deutschland zu arbeiten und durchschnittlich mindestens 15 Stunden in der Woche erwerbstätig sind und deren zu versteuerndes Jahreseinkommen die Beträge von 20000 € bzw. 40000 € bei gemeinsam Veranlagten nicht übersteigt
  • die während der Mutterschutzfrist, in Elternzeit oder Pflegezeit unterhalb der genannten Einkommensgrenzen liegen und über einen gültigen Arbeitsvertrag im Umfang von mindestens 15 Stunden wöchentlicher Arbeitszeit verfügen,
  • deren Erwerbseinkommen als Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer und Selbständige trotz der Mindestarbeitszeit unter den Regelleistungen der Grundsicherung liegt und die daher zu ihrem Erwerbseinkommen aufstockende Leistungen nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch erhalten.

Keinen Prämiengutschein erhalten:

  • Beschäftigte in öffentlich geförderten Beschäftigungsverhältnissen
  • Schülerinnen und Schüler, Auszubildende, Studierende

Prämiengutscheine dürfen nicht ausgestellt bzw. eingesetzt werden für:

  • Weiterbildungen, die der Gesundheitsprävention dienen,
  • Weiterbildungen, die der Erfüllung einer regelmäßigen, nachweislichen Fortbildungsverpflichtung dienen und bei denen gesetzlich oder durch Rechtsverordnung festgelegt ist, dass der Arbeitgeber eine entsprechende Maßnahme finanzieren muss
  • Schulungen, die exklusiv vom Hersteller oder in seinem Auftrag durchgeführt werden, und dem Verkauf spezifischer Produkte dienen (Produkt-/Herstellerschulungen),
  • den Erwerb der allgemeinen Fahrerlaubnis für alle in § 6 der Fahrerlaubnis-Verordnung genannten Klassen
  • Weiterbildungen, die als Einzelunterricht, als inner- oder einzelbetriebliche Qualifizierung oder vollständig in Form von Selbstlernmedien erfolgen.

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